Requiem for a Dream

 

 

Dieses Stück fand ich jüngst auf Youtube.

Hin und wieder höre ich klassische Musik und Pianisten, welche sowohl klassisches spielen, aber auch modernes, gecovertes und eigenes.

Als Synästhet ist es ein besonderer Genuss handgemachte Musik zu hören und zu sehen, grade klassische Instrumente sehe ich als sehr angenehme Farben, Formen und Strukturen, welche meist sehr harmonisch ineinandergreifen.
Zwar höre ich allgemein mehr Metal, EBM und Industrial und mag auch da die synästhetischen Eindrücke, doch sind diese komplett anders.

Egal, darauf wollte ich nicht hinaus.

Derzeit geht mir einiges im Kopf und im Herzen um, ausgelöst durch den letzten Arztbesuch beim Spezialisten.

Ich weiß nicht wie viel Zeit ich noch habe, Zeit in welcher ich selbstständig bin, meinen Alltag zumindest so weit gestalten kann wie es jetzt noch geht, was auch schon eingeschränkt ist, aber immerhin noch Inseln bereit hält in welchen es mir zumindest Ok geht.

Tage an denen wenig oder gar nichts geht fallen mir schwerer zu ertragen, als Tage an denen ich mich zwinge was zu tun, mit meinem Körper kämpfe und über meine Grenzen trete. Es ist für mich, als würde ich kostbare Zeit und mehr noch Möglichkeiten verschenken wenn ich mich nicht aufraffe/ zwinge, etwas zu tun.

Ich weiß, dass das quatsch ist, aber es ist numal so.

Das oben gepostete Stück wurde zu einem Film komponiert, welcher auf einem Roman basiert.
Weder habe ich das Buch gelesen, noch den Film gesehen, mich ledlich informiert woher es stammt, da es mich nach den ersten Noten schon in seinen Bann geschlagen hat, nicht zuletzt auch wegen des Titels, denn ich trage immer mehr Wünsche und Träume zu grabe und halte nur noch wenige im Bewusstsein.

Ob diese den Weg in die Manifestation finden werden, weiß ich nicht, will ich mir aber auch keine Gedanken zu machen.
Wichtig ist, jeden Tag zu nehmen wie er kommt, mit dem fertig zu werden was ist und „einfach“ weiter zu machen, so lang es geht, so lange ich kann.
Was dann sein wird, kann ich weder absehen, noch will ich es wirklich wissen.

Einen Notfallplan habe ich bereits seit langem bereit liegen, sollte der schlimmste der Fälle eintreten, doch hoffe ich, dass dies niemals dazu kommen wird, denn auch wenn ich kein Fan von diesem Leben bin, gibt es doch etliches wofür es sich zu leben lohnt.
Nicht nur sind da meine Söhne und ein paar wenige, dafür aber echte, Freunde, da sind auch meine Hobbys, für welche ich brenne. Faserverarbeitung vom spinnen zum stricken, häkeln und weben und seit dem Frühjahr letzten Jahres das nähen von Kleidung (vorher war es „nur“ ein weng Patchwork.

Aber auch meine Spiritualität, welche mein Leben bunter, satter und runder macht als auch meine große Liebe, die Musik.
Leider bin ich nicht damit gesegnet selbst Musik hervorzubringen, dafür genieße ich sie um so mehr.

Kochen, backen und auch essen ist auch klasse.
Ich bin der Überzeugung, dass sinnliche Erfahrung ein Kernstück unserer fleischlichen Existenz ist und dass diese zutiefst heilig ist, so sie „safe, sane and consensual“ gelebt wird, in allen Bereichen.

Ich würde zwar liebend gerne meinen Alltag und meine Freizeit anders gestalten, doch wie wir alle, muss ich mich an jene Begebenheiten anpassen, welche ich nicht ändern kann und so bleibt mir nicht mehr als manche Träume zu beerdigen, andere ziehen zu lassen und neue, im Rahmen der Möglichkeiten sich befindliche entwickeln.

Den Lesern dieses Blogs wünsche ich ein erfüllendes, beglückendes und glückliches neues Jahr

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Schicksalsfäden

Manchmal glaube ich, dass in meinem persönlichen Teil des Schicksalsgewebes, wenn man hypothetisch von einem persönlich gewobenen Schicksal ausgehen möchte, was sich abietet, wenn es erstmal nur um eine Person geht, auch wenn dies vielleicht im Grundgedanken schon falsch ist, wenn man sich das Schicksal als solches einmal ansieht, etwas ungünstig verwoben ist.

Mein ganzes Leben läuft es schon so, dass Dinge, auf welche man selber kaum bis gar keinen einfluss hat, alles schwerer, komplizierter und manchmal katastrophaler verläuft als bei anderen. Selbst unter gleichen oder manchmal sogar besseren Vorraussetzungen, ist es so, dass ich die arschkarte ziehe, ins Klo greife, nen schuss in den Ofen mache, wo andere hingegen es leicht haben, nur einen Stein ins rollen bringen müssen und das gewünschte manifest wird.

Oft habe ich überlegt, ob ich es selbst vielleicht manipliere, dass es nichts wird, mich selber boykotiere, weil ein tiefer liegender Egostate vielleicht daran glaubt dass es nicht verdient ist was ich erstrebe, nicht zusteht oder ähnliches, doch zu viel spricht dagegen.

Ich treibe mich also grade mit dem Gedanken um, warum ich im speziellen, aber auch andere die ich kenne, um so vieles härter kämpfen müssen um etwas vergleichsweise kleines zu erreichen, wo es anderen manchmal regelrecht in den Schoß fällt.

Es geht dabei nicht um den Trugschluss, dass andere von ihren kämpfen vielleicht nichts erzählen und es so wirkt. Ganz im Gegenteil. Es gibt Menschen, zu denen ich eben leider nicht zähle, wo sich die Gegebenheiten mühelos fügen, ineinander greifen und gutes nach sich zieht.

Wenn ich mir die letzten 34 Jahre angucke, war da kaum bis gar nichts, wo es einfach mal gut lief, gutes wurde, es einfach war. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass 95% problematisch, schwierig, schlichtweg katastrophal verlaufen sind und „nur“ 5% gut, einfach, angenehm verliefen.

Keine Frage, für diese 5% bin ich wirklich dankbar, schätze und ehre sie auch, genieße sie, doch lässt es mich zugleich auch sehr geschwächt, ausgelaugt, unzufrieden und in mancherlei Hinsicht auch bitter zurück. Grade derzeit wo es wieder einmal so weit ist, dass ich über keinerlei Energie mehr verfüge, keine Kapazitäten mehr habe aus denen ich schöpfen könnte und nichts mehr habe von dem ich zehre.

Ich schleppe mich von einem Schlachtfeld zum nächsten, nutze das nachladen zum behelfsmäßigen verschnaufen, mehr bleibt schlicht nicht, um kämpfe weiter, denn immer neue Fronten, neue Gegner mit besseren Waffen, tauchen am Horizont auf, während ich versuche das jetzt zu ergreifen, bei mir anzukommen, mich zu sortieren, die Wunden zu versorgen und mich zu versorgen.

Ich frage mich, ob es möglich ist für mich, zumindest in diesem derzeitigen Zustand, mir mein Wyrd anzusehen, so isoliert von Gesamtbild wie möglich um zu erkennen wo dieser Faden herkommt, diese Färbung zum „schlechten“, die Verkettung von für mich ungünstigen Begebenheiten um danach zu überlegen welche Chancen, Mittel, Möglichkeiten und Fähigkeiten ich vielleicht habe um die Schicksalsfäden des Kampfes heraus zu lösen und wie ein Kunststopfer mein Schicksalsgewebe auszubessern.

Es ist nicht viel was ich will. Eigentlich ganz kleine Dinge die für mich um so wichtiger sind.

Ruhe für Körper, Geist und Seele. Freiheit im denken und fühlen, ein wenig mehr Kraft um meinem Alltag besser gegenüber treten zu können um zu nutzen was ich habe, kann und weiß.

Im Prinzip weiß und kann ich genug um oben genanntes auszuprobieren, zu sehen was geht, wie es aussieht, dem Grund nachzugehen, doch ist es, wie vieles andere auch, totes Kapital, welches nicht genutzt werden kann. Das macht mich manchmal wütend, rasend, zornig und dann wieder lässt es mich in totale Lethargie und manchmal sogar Apathie verfallen.

Ich will es mir ansehen, ich will es verstehen.
Nur dann kann ich Veränderung herbeiführen oder passieren lassen.

Hoffnungslos entspannt

Heute war ich bei einem neuen Arzt. einem Schmerztherapeuten.
Das ganze hätte ich schon viel früher machen sollen, wollte aber nie so recht, besonders eben auch, weil dieser Arzt als verschroben und schwierig beschrieben wurde und viele mit ihm nicht klar kommen.
Mein neuer Hausarzt jedoch hat darauf bestanden, da er sich absichern wollte was meine Medikation betrifft.

Vorher war ich sehr angespannt, gestresst, nervös, besonders weil Ärzte so ein Thema für sich sind durch die lange Odysee die ich hinter mir habe mit all ihren Höhen und Tiefen.

Er selber ist Anästhesist, in der Neurobiologie zu Hause, findet das Pharmasystem und auch das medizinische System an und für sich krank, schädlich für all jene die wirklich Hilfe brauchen und versucht so wenig wie möglich in die Leute zu pumpen und auch nur das, von dem er weiß, dass es auch wirklich was bringt.

Er hätte mir ein Medikament geben können, welches bisher noch nicht versucht wurde, sagte aber offen und ehrlich, dass er keinen Menschen kennt, wo es jemals wirklich etwas gebracht hätte, in meinem Fall keine Heilung möglich ist und so ein Medikament, wenn überhaupt nur kurz eine gewisse Erleichterung bringen würde, langfristig aber mehr Schaden anrichten würde als alles andere.

Die Schmerzmedikation die ich die letzten Jahre bekommen habe und derzeit auch weiter bekomme findet er sinnvoll, sowohl von der Art und Weise als auch von den Stoffen selber. Erkannte darin sogar die Handschrift des Arztes welcher sie anfänglich verschrieben hat wieder, war es doch ein alter Kollege von ihm.

Ich persönlich war sehr angetan von dem Termin heute, nicht weil es ein schönes Gespräch war, mir gut getan hätte oder so, nein, vielmehr von der ehrlichkeit, der plastischen Erklärung die er lieferte, die es mir verständlich gemacht hat, was eigentlich mit meinem Körper los ist.

1,5 Std dauerte der Termin.
Es begann mit einer ausführlichen Anamnese, in einem Ausmaß, wie ich es in den letzten 17 Jahren noch nie erlebt habe. Manches hakte er nach, anderes war direkt klar.
Er ließ mich einfach erzählen, schildern, beschreiben. Suggerierte nichts sondern erkundigte sich offen und neutral und doch empathisch und verständnisvoll nach all meinen Beschwerden, Symptomen und was, wann wie auftritt und sich bemerkbar macht.

Nach der Anamnese fing dann er an zu reden, seinen Eindruck zu schildern und eine Diagnose vorsichtig in den Raum zu geben.
Es war keine neue, aber die Art und Weise wie er es gemacht hat, fand ich gut.
Mir wurde nicht einfach nur ein Begriff um die Ohren geschmettert mit dem ich dann klar zu kommen habe, sondern hat erklärt, was es bedeutet, warum es so ist wie es ist, warum keine Hoffnung auf Heilung gibt.

Ich finde es gut dass er klar und ehrlich ausgesprochen hat was Sache ist. Dass ich mit meinen Gedanken und Gefühlen dazu schon so ziemlich richtig lag.

Eigentlich hätte es mich erschüttern müssen, klar und deutlich zu hören dass es ist wie es ist, ich mir keine Hoffnungen machen brauche. Doch das hat es nicht. Eigentlich hat es mich eher beruhigt.

Die ganzen anderen Ärzte vorher haben immer wieder dafür gesorgt, dass ich gehofft habe, auf bessere Zeiten gewartet habe um doch immer wieder enttäuscht zu werden, am Boden zerstört zu sein wenn ich über Wochen wieder meine Wohnung nicht verlassen konnte, Schübe dafür sorgten, dass kaum mehr was geht.

Sicher, die Tage werden auch wieder kommen, wo ich heulend in der Ecke hänge weil ich das alles so scheiße finde, es nicht mehr will, nicht mehr kann, es einfach nicht mehr geht und ich einfach nicht mehr sein will, weil alles zuviel ist.

Mir bleibt nichts anderes übrig, als an meinem Motto fest zu halten, jeden Tag das beste draus zu machen. Ohne Hoffnung, ohne Perspektive, die gibt es nicht, da brauch ich mir keinen Kopf drum zu machen. Ist zwar scheiße, aber ist eben so. Was soll ich mich mit Dingen stressen die nicht zu ändern sind? Aufregen bringt auch nichts.

Ich bin froh heute da gewesen zu sein. Eine Erklärung bekommen zu haben die das warum viel kleiner macht, mich nachvollziehen lässt was ist, warum es eben so ist.

Jetzt bleiben noch ein paar andere Sachen abzuwarten die meinem neuen Hausarzt wichtig ist, ob da noch ein Päckchen dazu kommt/ erkannt wird, denn vieles passt nicht zusammen, wo der Schmerztherapeut auch nicht wusste ob das dazu gehört oder nicht.
Ich bin ein komplizierter Fall. Was organisches, was psychosomatisches, viel somatisiertes und einiges psychisches. Das gibt eine ziemlich anstrengende Mischung.

Wir werden sehen.

 

 

Ein bischen „Rant“

Immer wieder begegnet man Leuten in spirituellen undbesonder magischen Kreisen, die der festen Überzeugung sind, dass sie keine Rituale brauchen, weder altäre noch Werkzeuge noch sonst irgendwas um wirksame Magie zu weben, kraftvolle Zauber zu vollbringen und manifestieren tun sie eh am laufenden Band.

Es findet ja eh alles im Kopf statt, sie sind ja so im Vertrauen/ Standleitung 24/7 zu Göttern/Geistern/Ahnen/Mächten/ sind transzendiert auf allen Ebenen usw. usf.
Also die vollkommen verwirklichten Meister.
Sieht man ihnen auch immer sofort total an. Nicht.

Gerne sind es Typen alá „Creepy Guy“. Ungepflegt, unzufrieden, nicht selten arbeitslos. Nichts gegen arbeitslosigkeit. Dafür kann es viele wirklich nachvollziehbare Gründe geben, doch jene die ich hier verallgemeinernd meine sind solche die einfach faul sind, verbittert, resigniert und nicht selten für alles was schief läuft Probleme im Aussen suchen.
Unser hypothetischer Creepy Guy kann auch genau so gut eine Frau sein. Alles schon mehr als zu oft erlebt.

Sicher, Magie jedweder Form ist Kopfsache. Doch eben nicht nur bzw nicht allein.

Kaum einer von uns ist so weit in seiner persönlichen Praxis, dass er auf die Kraftbündelnde Wirkung und „in den Raum öffnende“ Wirkung eines Kreises wirklich verzichten kann und dennoch wirksam Kräfte anderer Welten zu sich rufen kann, diverse Kräfte gebündelt bekommt, seinen Willen formuliert/ imaginiert und mit der Kraft versieht um sie ins Universum auszusenden, so dass Möglichkeiten geschaffen werden die die Manifestation des ganzen nach sich zieht.

Ich selber habe meine ersten Schritte im alter von 16 Jahren gemacht was das wirken von Zaubern betrifft. Ein bischen dies und das und mit 18 ging es dann so richtig los. Tägliche Praxis, tägliches tun in der ein oder anderen Art.
Ich bin jetzt fast 35 und habe nicht nur hunderter Bücher gelesen sondern auch in den letzten 16 Jahren so ziemlich jeden Vollmond, jeden Sabbat und jede Möglichkeit für Ritual, Schamanerei und mehr genutzt.

Wenn man das alles zusammenzählt, dann kommt da ne Menge an Erfahrung bei rum, auch wenn derzeit Herausforderungen meinen Weg prägen mit denen ich arg zu kämpfen habe (siehe letzten Post).
Diese Erfahrungen haben mich eine in sich gesunde, stabile und offene Praxis entwickeln lassen und mir immer wieder deutlichgezeigt was funktioniert, was geht, wo ich gut drin bin und worin nicht.

Ich weiß dass der Großteil in meinem Kopf passiert, weiß, dass es all die Schritte eigentlich kaum braucht die wir anwenden um beispielsweise einen Zauber in einem ritual zu weben, dass es Hilfsmittel, Krücken und dergleichen sind um zB unseren Zensor zu überlisten, unserem Unterbewusstsein das richtige zu vermitteln so dass es agieren kann usw.

Würde Mensch sich voll und ganz der schamagischen Praxis widmen können in idealer Umgebung ohne Sorgen um finanzielle Sicherheit, stabile Wohnverhältnisse, Erfüllung aller basalen Bedürfnisse kümmern zu müssen, sich also voll und ganz den Techniken, Praktiken und Mächten seines/ihres Weges zu widmen, dann wäre es bestimmt bis zu einem gewissen Maß möglich auf Kräuter, Kerzen, Steine, Werkzeuge, Anrufungen zu verzichten, weil sie dann sicher überflüssig wären.

Dem ist aber nicht so.
Bei all den Menschen die ich kennen gelernt habe, die zT weit mehr Wissen und Erfahrung als ich auf ihrem wege sammeln konnten, ist es nach wie vor so, dass sie trotz allem und vielleicht auch grade wegen all dem auf die Praktiken, Techniken und Wekrzeuge zurück greifen.

Glaubt tatsächlich irgendwer ernsthaft, dass wir, meist fern ab von der echten ungezügelten Natur, ohne regelmäßige intensive Praxis (damit meine ich mehrere stunden täglich), ohne wirkliches Wissen (Typ Irad= I read a book) in der Lage ist meist binnen 2-3 Jahren ein solches Potential zu entwickeln und sich mal eben zu verwirklichen während man vielleicht mit kribbelnden Händen ein bischen Energiearbeit geschwurbelt hat?

Das kann doch nicht wirklich jemand glauben?!

Die Rituale, wenn auch nicht zwingend in der heutzutage üblichen Form, doch mit ähnlichen Praktiken und wichtiger noch Funktionen werden seit je her praktiziert.
Die alten werden sich was dabei gedacht haben.

Auch wenn regelmäßige Praxis das persönliche Level an innewohnender Kraft steigern lässt, der Kontakt zu den persönlichen Mächten immer stärker, klarer und sauberer wird, das Wissen und die Erfahrung sich mehr und ggf sogar noch Weisheit keimt, ist es unumgänglich seiner Praxis treu zu bleiben, grade weil wir alle einen Alltag haben der stabil sein muss um überhaupt schamagisch und spirituell wirksame Dinge zu tun.

Ich verstehe die Arroganz nicht die solche Leute an den Tag legen. Die Hybris, den Narzismus und Selbsteingenommenheit, dass sie ganz plötzlich so tolle Überflieger sind, dass sie all dessen nicht mehr bedürfen. Besonders dann nicht, wenn es in sich unzufriedene, verbitterte und oftmals kaputte Menschen sind.

Sicher, es mag reine Praktiker geben die kein Interesse an spiritueller Entwicklung haben, denen es nur um wirksames Tun geht. Aber auch diese legen ein gewisses Maß an Ehrfurcht, Demut und Disziplin an den Tag, was ein eigenes harmonisches Persönlichkeitsgefüge entstehen lässt.
Doch oben angesprochene nehmen für sich in anspruch so erhaben zu sein, mit den Göttern „best friends“ zu sein aber sonst nichts geregelt zu bekommen.

In meinen besten Zeiten habe ich auch viel gemacht ohne ein Ritual zu vollziehen.
Kurze Gespräche mit den Ahnen oder Verbündeten, weil der Kontakt sich über die Jahre der ARBEIT entsprechend etabliert und gestärkt hat, kleinere Zauber für kleinere Dinge der Manifestation, Übungen der Energiearbeit um „ein Sandkorn“ aus dem Getriebe zu holen. Doch immer dann, wenn es um wirklich großes ging, wichtiges, dann wurde entsprechend im persönlichen rituellen Rahmen gearbeitet, mit Reinigung, Vorbereitung, gezielter Auswahl der zu verwendenden Werkzeuge usw. um eben auch entsprechende Ergebnisse zu erziehlen.

Auch hier gibt es die Ausnahme der Regel, doch „Trickstertrance“ (ich nenne so einen spontanen Zustand bei dem ich von einer Kraft erfüllt werde ohne zu wissen wo sie herkommt, scheinbar wahllos, weil nicht vom logischen Verstand geleitet, Dinge und Gegenstände/Werkzeuge greife und einen schnellen aber heftigen Zauber webe der entsprechend wirksam ist) ist nichts was regelmäßig, auf Knopfdruck oder ähnliches kommt und immer greifbar ist.
Ebenso mag es sicher Leute geben die all das nicht mehr brauchen, weil sie eben in ihrer Praxis so gewachsen sind und sich dadurch eine ganze Menge verändert die man zu Anfang des Weges kaum für möglich hält.

Aber, auch wenn die Leute die es lesen sollten, es nicht tun werden, denkt bitte nach!
So einfach wie ihr es euch macht ist es nicht.
Natürlich seid ihr herzlich eingeladen euch nen wunderschönen Film zu fahren, zu schwurbeln und im Schlonz früher oder später zu ersticken, doch dann bitte für euch ohne andere auf dem Weg zu irritieren, zu behindern oder ungefragt mit eurer mit Schaumlöffeln gefressenen Weisheit zu belästigen.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass ich hier ganz klar schamagische Praxis meine und nicht Spiritualität alleine. Diese für sich braucht nichts, ncihtmal etwas zu manifestieren.
Geht es mir schlicht darum, meinen Kontakt für mich mit dem Göttlichen an und für sich zu entwickeln, dann reicht hinsetzen, Herz UND Hirn öffnen und gucken wo und wie ich diesen Kontakt etablieren kann. Dabei kann Magie in der ein oder anderen Art passieren, doch muss sie es nicht. Die Spiritualität genügt erstmal sich selbst. Alles weitere kann.

Neuanfang? Neuanfang!

Lange habe ich nichts geschrieben.
Ich hatte einerseits die Lust am Schreiben verloren, wenig Sinn darin gesehen, viel Unsinn und unnötiges.
Vor einigen Tagen sprach meine Therapeutin mich auf´s Schreiben an, ob ich es noch mache. Ich verneinte. Weder Blog, noch Texte, noch Artikel.
Es ist nicht so, dass ich nichts zu sagen gehabt hätte, eher ist es so, dass ich es für unnötig, unbrauchbar und vollkommen überzogen hielt.
Wer bin ich schon einfachmeine Meinung, meine Gedanken, meine Themen ins Netz zu stellen.
Verschwendung von Speicherplatz, Eletrizität und Zeit für jeden der sich erbarmt hier reinzugucken und sei es auch nur weil jemand von Google wegen irgendwas her geführt wurde…

Aber, eine Sache, ganz allein für mich, kam mir dabei wieder in den Sinn.
Ich spreche schon nicht wirklich über das was bei mir und in mir los ist, aber ich schrieb oft drüber, wenn auch meist stark gekürzt und zensiert, denn, es ist eben nicht geheim, intim, für mich, sondern offen.

Ein komischer Effekt tritt ein wenn ich blogge, der nicht eintritt, wenn ich analog auf Papier schreibe.
Es erleichtert mich, es regt Teile meines Denkens an die anderweitig nicht so angeregt sind und sorgt dafür, dass sich Dinge verändern. Vielleicht auch einfach aufgrund dessen, weil ich zensiert schreibe, mehr nachdenke und auf meine Worte mehr aufpasse als wenn ich für mich zu Hause auf Papier schreibe, spreche oder denke.

Der Titel ist bewusst gewählt, denn derzeit befinde ich mich wiedereinmal in einer Phase des Neuanfangs.

Immer schon seit ich auf meinem Weg bin habe ich alle paar Jahre von ganz von Anfang an begonnen. Übungen, Praktiken, Praxis. Sowohl von der Auswahl der Bücher als auch meiner eigenen rituellen und meditativen Praxis.
Ich bin davon überzeugt, dass nichts mehr die eigene Praxis reflektieren lässt, bewusst macht und verfeinert wie zurück zum Anfang zu gehen, sich anzusehen was man eigentlich macht, warum man es macht und vor allem wie man es macht.

Vieles geht im Galopp der Zeit verloren. Seien es die vorbereitenden Übungen für ein Ritual, die Bestandteile eines Zaubers oder die Ebenen die miteinander interagieren wenn man überhaupt irgendwas nichtalltägliches macht.

So griff ich vor einiger Zeit wieder zu den Basic Büchern. Cunningham, Miller und Co. Habe mir jüngst ein Book of Shadows gekauft, mit welchem ich gepflegt im Streit stehe. Ich kann die Autorin verstehen warum sie manches schreibt wie sie es schreibt, denn es richtet sich an blutige Anfänger und nach über 40 Jahren der praktischen Erfahrung gestehe ich ihr, dass es Sinn macht wie sie es angeht.
Aber dennoch sind da Sachen, die mir die Zehennägel nach hinten rollen lassen.

Sie ist eine Verfechterin der „Rule of Three“, hat Lichtiallüren und man merkt den Hippie in ihr in ihren Zeilen.

Dennoch, in ihren Zeilen steckt viel gutes, brauchbares und allein der Fakt dass es ein anderer Blickwinkel auf Hexentum, Magie und Spiritualität ist, fordert meine Sicht heraus, lässt sie mich mit mir diskutieren und hinterfragen, was mir derzeit sehr hilft.

Immer wieder in meinem Leben, wenn ich für mich meinte klar zu haben wie was zu sein hat, wie ich sein will, leben, denken, agieren will, verfiel ich in alte und für das heute schädliche, Muster zurück, welche mich zurückwarfen, vom Weg abbrachten und ins Unglück stürzten.

Wenn man ein Mensch ist, der von klein auf traumatisiert wurde, unter Narzissten, Manipulatoren, Tätern litt, dann ist es leicht sich zu fügen, sich zu verleugnen, vergessen, auflösen nur um nicht zu leiden.
Dass man darunter weit mehr leidet als alles andere steht ausser Frage, dennoch ist es ein Überlebensmechanismus der in der Zeit in welcher er entwickelt wurde Bestand hatte und gut war, aber heute nicht mehr ist oder zumindest nur noch selten sinnig ist.

Als ich damals für mich klar hatte und begann mich damit abzufinden schwul zu sein, traf ich meine heutige Ex-Frau. Mein Denken damals (fühlen gab es nicht) war so, dass ich ja dankbar sein müsse, dass man mich mag und wenn man was von mir wollte, dann erst recht, denn wenn sich schonmal jemand herablässt sich für mich zu interessieren, dann habe ich kein Recht darauf meinen Weg fortzuführen, meine Bedürfnisse zu erfüllen und Glücklich zu werden, zumal das ja auch schwerer und von „Gefahren“ gespickt sein könnte, denn als schwuler Mann hat man es nicht so leicht.

Also ließ ich mich auf diese Beziehung ein, heiratete und bekam Kinder mit ihr. Verzeihte ihr die ersten 4 male wo sie mir fremdging und stürzte mich in die Selbstaufgabe nur um nicht zu zerbrechen.

Nach dem 5. mal wo sie mir fremdging schaffte ich es endlich mich zu trennen.
Endlich war ich frei, konnte neu anfangen doch tappte in die nächste Falle.

Gleiches Persönlichkeitsmuster nur heftiger in seiner Ausprägung….entsprechend heftig war meine Reaktion darauf die drastischer war als in der Ehe und mich an den Rand der absoluten Aufgabe und wieder einmal der Suizidalität brachte, bis ich es irgendwann, ich weiß nicht mehr wie, schaffte mich zu trennen.

Danach erlebte ich solcherlei noch abgeschwächt in vermeintlichen Freundschaften, die sich aber dankenswerterweise selbst erledigten, auch wenn es mir weh tat und einiges hochspülte.

Danach erkannte ich endlich das dahinterstehende Muster in großen und kleinen Teilen, beschäftigte mich ausgiebig damit um für die Zukunft gewappnet zu sein.

Aber auch im spirituellen Bereich war ich immer leicht manipulierbar, anfällig für „Kritik“ die lediglich dem Zweck diente mich klein, steuerbar und schwach zu halten.

Ein hungriges Herz frisst jede Lüge…

Und auf diese fiel ich rein, bzw machte eine Arschbombe nach der nächsten da rein.
Teilweise mit solchem Ausmaß, dass e smeine Seele buchstäblich zerriss, ich wissentlich und willentlich eine Vivisektion meiner Essenz durchführte, denn wer bin ich schon, das ich meine zu wissen wie mein Weg aussieht. Das können andere och viel besser weil (beliebiges einfügbar)…..

Das und ähnliches führte dazu, dass ich nach und nach meine Kraft verlor, einiges an Ballast in Form von neuen Introjekten aber auch geistigen Parasiten, „Schlonz“ und mehr anhäufte, was mich um meine Essenz, meine Fähigkeiten und schließlich meine Kraft brachte.

Ich kann nicht mehr reisen. Ich höre meine Götter, Geister und Ahnen nur noch selten. Das Maß an Kraft welches ich bewegt bekomme um meine Ziele oder die Ziele derer die um meine Hilfe bitten, zu erreichen ist nicht mehr als ein Wimpernschlag. Es bringt nur geringe Veränderungen mit sich wenn überhaupt.
Hier und da sind gute Momente wo es ist wie es sein sollte, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel.

Das ganze stimmt mich unglaublich traurig, lässt mich bitter und zynisch werden (mehr als ohnehin schon) und raubt mir so unglaublich viel, dass meine bloße Existenz grau und trübe erscheint.

Vor Jahren war klar, unmißverständlich, dass ich berufener Schamane und berufene Hexe bin. Hekate ein Priester sein soll.

Heute glaube ich, dass ich zwar viele Erfahrungen gesammelt und eine Menge an Wissen angehäuft habe, es aber nicht mehr viel Wert ist, weil ich es nicht umgesetzt bekomme.

Ich habe mein Leben gepflegt vergeigt in vielen Bereichen. Meinen Weg mir selber verbaut, meine Kraft fröhlich verteilt an Leute die es nicht wert sind, denen ich nicht wirklich was wert bin/war und das ganze auch noch lächelnd, mich freuend und hoffend zu bekommen was ich mir wünschte.

Wo hat mich all das (und vieles weitere) hingebracht?

Ich kann mein Leben seit Jahren nicht mehr selbstbestimmt, frei und aktiv gestalten, denn psychisch durch wie man nur sein kann, körperlich eingeschränkt, dass manche Tage reine Qual und Agonie sind ohne Aussicht auf Besserung. Meine Spiritualität, welche mir immer das gab was ich brauchte um dennoch weiter zu machen trägt keine Früchte mehr, ist vom Stamm aus verdorrt.

Vor einigen Monaten hat ein „Kollege“ für mich schamanisiert und einiges regeln und ins reine bringen können.
Manche Leute haben sich aussortiert, andere habe ich sehr bewusst aussortiert.
Der nötige Schritt hatte also schon eine intiale Zündung erfahren.

Rituell habe ich es ebenfalls unterstützt.
Vor zwei Wochen habe ich mein altes Ich getötet/sterben lassen.
Losgelassen, hinter mir gelassen, verbrannt und die Asche verstreut um wirklich neu anzufangen.

Ob ich je mals wieder was wirkliches auf die Beine gestellt bekomme, weiß ich nicht und auch wenn es mich täglich zerreisst und verzweifelt, ich mache einfach weiter. Nutze was da ist, gucke was möglich ist und vor allem: Mache mein Ding!
Egal wer kommt, egal wer was sagt, solang ich für mich weiß, meine Verbündeten, Ahnen und Götter einverstanden sind, geh ich weiter. Ich bin es leid einen Preis zu zahlen der die Ware nicht wert ist. Habe nichts von irgendwelchen Leuten die hier und da mal eine Brotkrume streuen wenn ich alles ausplaudere und ihnen den Weg ebne oder mich ihnen unterstelle.

Drauf geschissen auf all jene die meinen sich über mich zu stellen.

Überhaupt gibt es in meinem Leben, neben meinen Söhnen, nur einen Menschen auf den bzw die ich wirklich was gebe.
Der Rest….manche hab ich gern um mich und bin gern mit ihnen zusammen, aber alles nur bis zu einem gewissen Maß. Andere dürfen in der Peripherie verschwinden.
Letztlich ist man, egal wie nah jemand ist, doch mit allem alleine, denn niemand kann einem das abnehmen was wirklich wichtig ist, auch wenn man sich gegenseitig zuhören, unterstützen und da sein kann. In sich ist man alleine, also warum soll ich mich dann mit Leuten belasten die es nicht wert sind.

Das mag alles sehr bitter und hart klingen, für michist es schlicht die rationale und logische Konsequenz der Vergangenheit.

Ich muss für mich gucken zu überleben, meinen Kindern ein guter Vater sein und am Ende eines Tages mit mir auskommen.

Veränderungen

Etwas zu dem ich ein arg gespaltenes Verhältnis habe sind Veränderungen.
Auf der einen Seite sind sie oft notwendig und ziehen viel gutes nach sich, auf der anderen bergen sie aber auch immer die Gefahr sich erstmal zu verlieren, im Prozess des Umbruchs alles, wenn auch oft nur gefühlt, verloren zu haben oder aber sich zu verlaufen, falsche Wege einzuschlagen und am meisten, Kopfgeburten und „Nicht-Probleme“ zu generieren, weil man dem was man glaubt zu viel Recht gibt, was oft zu unnötigem Stress und Sorgen führt, welche nicht sein müssten.

Ein Thema welches schon seit einigen Jahren Teil meines Lebens und mehr noch meines Weges und meines Seins ist, hat nun einen Punkt erreicht, an welchem es kein Zurück gibt, keine Variation und schon gar keinen Aufschub.
Dies zieht auch nach sich, bzw zog nach sich, dass ich mich von manchem verabschieden musste, anderes in den Hintergrund trat und neues hinzugekommen ist, mit dem ich erstmal nicht viel anzufangen weiß.

Die Geister sagen, dass ich dem Prozess vertrauen soll, mich hineinfallen lassen soll und, auch wenn es erstmal so aussieht, nichts verloren ist, im Gegenteil.
Es ist ein Weg, zu dem es keine geschriebenen Informationen gibt, zumindest nicht so wie ich sie gerne hätte um eine Art Leitfaden, Hilfe oder zumindest Anregung zu haben.

Ich muss mir vertrauen, was schonmal herausfordernd für mich ist, da ich mir nur so weit vertraue wie ich die Informationen verifizieren kann.
In diesem Thema ist das aber leider nicht wirklich möglich, zumindest nicht auf kurze Sicht, da es ein Prozess ist in den ich mich hineingeben muss.
Einerseits gehört loslassen dazu.
Heute Nacht musste ich mich von meiner mir höchsten Göttin, jener welcher ich als Priester geweiht bin und die schon so viele Jahre meinen Weg ausmacht ein Stück weit verabschieden.
Die Weihe ist weder ungültig geworden dadurch, noch habe ich diese Aufgabe nicht mehr zu erfüllen, aber es geht grade um anderes, was eben auch Teil meines Schwures an sie war und darauf besteht sie.

Ich weiß, dass es langfristig gut und richtig für mich ist, doch halte ich mich zu gerne an gewohntem fest, klammere mich an funktionierendes und begebe mich nur ungern in unbekanntes Terrain.

Schritt für Schritt muss ich neues lernen.
Einer meiner Verbündeten meinte eben, dass es ja nicht so ist, dass ich nun nicht mehr mit Wasser kochen würde, ich würde schlicht neue Rezepte kennen lernen.

Vor vielen Jahren stand ich schonmal an einem ganz ähnlichen Punkt.
Damals war ich fest in meiner Praxis, stand im Saft und dachte angekommen zu sein, da bekam ich eine Ansage um die Ohren die mich bis ins Mark erschüttert hat.

„Ich (mein Verbündeter) und deine Ahnen sind die einzigen Konstanten auf deinem Weg. Alles andere verändert sich und wird sich weiterhin verändern.“

Und dann traten meine damaligen Hauptgottheiten in den Hintergrund, wo sie bis heute sind. Wir sind zwar nach wie vor verbunden, aber nur auf Entfernung.
Ich war am Boden zerstört. Es war eine Beziehung wie ich sie zuvor nie erfahren hatte mit einer Tiefe die mich zuweilen in extatische Zustände versetzte und Schütteln und Schaudern mit sich brachte. Tiefe Trancezustände mit intensiven Erlebnissen.
Kommunikation, Zwiesprache und eine Standleitung an Tag und Nacht, hilfreich für mich, mein Leben, als auch für all jene die zu mir kamen.

Von jetzt auf gleich weg…einfach so

Ich war wütend, traurig, am Boden zerstört und hilflos.
Dann kam sie sehr plötzlich in mein Leben und nach einigem Auf und Ab festigte sich unser Band bis es vor einigen Jahren in eine formelle Priesterschaft überging.
Vor einem Jahr jedoch sagte sie mir schon, dass ich mich nun auf das andere Thema zu konzentrieren habe, es sei wichtig, würde mich in meine Kraft bringen und ein Stück Heilung mit sich bringen.

Ich veränderte ein paar Dinge, ließ manches aus bzw nutzte es anders.
An ein fixes Ritual klammerte ich mich, wie eine Konstante in meinem monatlichen Zyklus.

Heute Nacht ging ich mit einer lieben Freundin in den Wald. Ich wollte nicht zu Hause im Tempel dieses Ritual abhalten sondern mitten im nächtlichen Wald.
Auf dem Weg hin, begleitet vom Geschrei der Eulen und Käuze, vom rascheln im Unterholz, zirpen der Grillen und gelegentlich dem hüpfen einer Kröte passierte das erste dass mir verdeutlichte dass ich mich um das Thema zu kümmern habe.
Ich habe vor einigen Jahren eine Kette gestaltet aus diversen Materialien, welche ich in ihren Ritualen anlegte als äußeres Zeichen, Verbindungsglied, Kraftanker.
Diese löste sich einfach auf, viele Perlen hatte ich schon verloren wie ich da sah, wissend, dass auch dies ein Opfer ist, wie auch die Speisen udn Träneke welche ich mit mir führte um sie ihr und den Geistern des Waldes und der Natur zu geben.

Ich nahm die Kette, oder das was davon übrig war ab, betrachtete sie und sah erleichtert, dass der Anhänger, welcher sie darstellte, noch da war, packte alles in meine Hosentasche und ging weiter bis wir an eine geeignete Stelle kamen.
Dort verteilten wir chantend die Opfergaben und gingen nach einiger Zeit weiter. Wir wollten noch an einen anderen für uns sehr besonderen Ort gehen, der zugleich eng mit meinem Thema verbunden ist wie kein zweiter.

Dort angekommen merkte ich sofort die Verbindung mit den dortigen Geistern, etwas was sich über die letzten mehr als 10 Jahre aufgebaut hat.

Die Gespräche begannen, die Kraft floss und mir wurde unmissverständlich klar und klar gemacht worum es geht, warum es sein muß und dass, auch wenn es jetzt erstmal weh tut, sie immer Teil meines Weges sein wird, ich meine Aufgabe als Priester nach wie vor inne habe, doch jetzt der Punkt gekommen ist, wo wir uns erstmal nicht mehr so oft sehen werden und alle Aufmerksamkeit auf das gelenkt werden muß, was ich schon vor 15 Jahren hätte verstehen müssen, aber nicht tat und auch heute, manchmal, noch daran zweifele, auch wenn es mehr als genügend Verifikationen dafür gibt, welcher ein blinder mit Krückstock selbst im Delirium verstehen würde.

Ich griff in meine Hosentasche, hatte sofort den Anhänger in der Hand (welcher von einer sehr schlechten Person zu mir kam….) und mir war klar, ich muss mich davon auch trennen, als äußeres Zeichen den Teil des Weges hinter mir zu lassen, mich zu befreien um bei mir an zu kommen.

Ich bedankte mich bei ihr, küsste den Anhänger und warf ihn tief in den Wald.
Sie lächelte mich noch einmal an und ging nachdem sie mir noch etwas mitteilte.

Und dann passierte es.
Etwas löste sich in mir, wie eine Schlange sich häutet, so streifte etwas ab von mir, machte die Brust frei und weit und ließ etwas neues aber eigentlich bekanntes hinein, stärkte mich und erfüllte mich, so dass ich jetzt diesem Weg folgen kann.

Über einiges, diesen Weg betreffendes, sprach ich mit meinen und den Geistern des Ortes, sah ein Bild einer Figur welche ich herstellen werde und versuchte mir die positiven Seiten des ganzen zu vergegenwärtigen, damit ich nicht in Sorgen, NichtProblemen und ähnlichem untergehe.

Es wyrd schon werden

Willkommen im Weltengewebe

Neuer Blog, neues Glück

Meinen letzten Blog, wie auch meine letzten Seiten habe ich vor kurzem gelöscht, nachdem ich einige Erlebnisse mit Menschen hatte, die zur Kategorie „brauch ich nicht, will ich nicht, weg damit“ gehören.
Leider begab es sich, dass diese auch Zugriff auf meine Seiten, somit meine Gedanken und im Endresultat Zugriff auf mich hatten. Aber ganz ehrlich, wer will schon, wenn auch nur einseitig, schadhaften Leuten auch nur ein Iota von sich geben die im Gegenzug nur mit Scheiße werfen.

Also ein neuer Start.

Ich werde hier über hexisches, schamanisches und magisches schreiben. Ähnlich wie mein Weg ein organisch gewachsener ist, werden auch die Inhalte dieses Blogs aus diversen Bereichen bestehen.
Kreatives, psychisches, magisches und vielleicht auch zwischendrin musikalisches wie alltägliches, eben das was einen persönlichen Blog meistens ausmacht.

Wenn ich mit der Seite zurecht komme, wird es ein paar fixe Seiten geben mit Texten zur Praxis, hilfreichen Tips und ähnlichem, sofern dies einerseits von Interesse ist und andererseits Sinn macht.

Bis dahin
Fagus